Presseinformation vom 13.07.2005
Zehn Jahre Ferropolis – Fünf Giganten finden ihren Weg
Ferropolis – die Stadt aus Eisen wird zehn Jahre alt. Eine Vision erwachsen
aus der Einöde eines verlassenen Tagebaus, heute Veranstaltungsarena, lebendiges
Museum und Erholungsort. Pünktlich zum diesjährigen Jubiläum erscheint die
Festschrift – kein üblicher Bildband, sondern eine Wegbeschreibung eines der
ungewöhnlichsten Projekte Deutschlands.
Kaum jemand ahnt, dass Ferropolis vor einem Jahrzehnt noch eine Tagebauwüste,
ein Loch in der Landschaft war. Aus der Mondlandschaft ist eine
Bergbaufolgelandschaft geworden. Wie entstand die Idee Anfang der 1990er Jahre
am Bauhaus in Dessau? Wer waren die Ideengeber, die Umsetzer, wer war der
Spaziergangsforscher, der Besucher in diese Mondlandschaft lockte? Was können
diese Bagger erzählen?
Das Buch lädt ein, sich dem Ort zu nähern, zum Beispiel in Verbindung mit einem
Besuch des nahe gelegenen Wörlitzer Parks anzuschauen und die Widersprüche zu
erleben, die in den letzten beiden Jahrhunderten die Landschaften in
Mitteleuropa prägten. Ferropolis ist mehr als ein Relikt einer vergangenen
Epoche, es ist Symbol für ein Zeitalter und für einen Ausblick.
Das Buch belegt bildreich und in knapper, erzählerischer Weise diesen einmaligen
Vorgang. Es vermittelt Hintergründe des Braunkohlebergbaus, den sich
Außenstehende kaum vorstellen können, und stellt Ferropolis zugleich in größere
Zusammenhänge des Mensch-Natur-Verhältnisses am Beginn des 21. Jahrhunderts.
Harald Kegler: Ferropolis – Die Stadt aus Eisen, Gräfenhainichen, 2005 –
Festschrift zum 10. Jubiläum der Stadtgründung: 1995 - 2005
Herausgeber: Ferropolis GmbH
L&H Verlag, Hamburg
12,50 €, ISBN: 3-938608-01-3
1.787 Zeichen brutto
Pressekontakt und Rezensionsexemplare:
Julia Gerstmann
Ferropolis GmbH
tel 030 – 34 70 95 14
mail ferropolis@tsredaktion.de
