Ankündigung

Internationaler Kongress des Council for European Urbanism:
30 Jahre Europäische Stadt – Rückblick und Ausblick

09.-10. September 2005 in Berlin

Vor 30 Jahren startete der Europarat eine der erfolgreichsten Städtebaukampagnen aller Zeiten: A FUTURE FOR OUR PAST. In dieser Kampagne wurde die „Europäische Stadt“ wiedergeboren – als gemeinsames Erbe, das es zu schützen gilt, als gemeinsame Tradition, die weiterentwickelt werden muss, als Leitbild einer besseren Stadt – und dies zugleich in West- und Osteuropa, also mitten im Kalten Krieg. Der Kongress „30 Jahre Europäische Stadt“ wird das Thema Städtebau rückblickend wie vorausschauend ins Zentrum rücken. Städtebau vermittelt den gesellschaftlichen Strukturwandel, muss aber zugleich dem Sprawl begegnen und auf Nachhaltigkeit orientieren. Auf dem Kongress wird gefragt werden:

• Was sind die Traditionen des europäischen Städtebaus?
• Wie wird sich der europäische Städtebau weiterentwickeln?
• Was sind Best-Practice-Projekte, was sind Chancen, was Gefahren?

Der Kongress „30 Jahre Europäische Stadt“ hat zwei Teile: In einem ersten Teil wird Berlin als Beispiel des grundsätzlichen Wandels im Städtebau vorgestellt. In diesem Teil werden – neben offiziellen Repräsentanten Berlins und des Bundesministeriums – CEU-Mitglieder wie Harald Bodenschatz, Undine Giseke, Harald Kegler, Christoph Kohl, Ulla Luther und Thomas Sieverts, aber auch Dorothee Dubrau, Hans Kollhoff, Vittorio Lampugnani und Christoph Sattler als unmittelbar an Projekten in Berlin Beteiligte diese Entwicklungen bewerten. In einem zweiten Teil werden internationale Referenzprojekte des Städtebaus in großen Städten gezeigt und erörtert. Das Spektrum der Redner reicht vom Pierre Laconte aus Belgien, der die europäische Hauptstadt Brüssel kritisch unter die Lupe nehmen wird, über Vertreter aus Israel, den Niederlanden, Schweden oder Spanien, den Städtebau in ihren Regionen und Best-Practice-Beispiele reflektieren werden. Mit dem Präsidenten des Royal Institute of British Architects, George Ferguson, wird einer der Strategen des britischen Städtebaus Einblicke in die Perspektiven in Großbritannien geben. Außerdem ist der Präsident des Congress for the New Urbanism, Bürgermeister a. D. John Norquist, aus den USA angekündigt.

Veranstalter der Tagung ist der Council for European Urbanism (CEU). CEU ist ein europäisches Netzwerk, das auf eine Qualifizierung des europäischen Städtebaus durch eine Förderung des internationalen Austauschs zielt. CEU wurde 2003 in Brüssel und Stockholm gegründet. CEU setzt sich für die Verbesserung der stadtgestalterischen Qualität, die Förderung der lokalen Identität, einen sozial-orientierten Stadtumbau, eine nachhaltige Raumentwicklung und letztlich eine Qualifizierung der gesamten Stadt-Region ein. Tagungsort ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Invalidenstraße. Schirmherr des Kongresses ist Manfred Stolpe, Minister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Der Kongress wird von zahlreichen Partnern unterstützt. Weitere Informationen zum Programm, zu den Exkursionen, den Abendveranstaltungen, zu den Anmeldemodalitäten und zum Council for European Urbanism erhalten Sie unter: www.ceunet.de.
 


Der c . e . u . – c o u n c i l  f o r  e u r o p e a n  u r b a n i s m versteht sich als Forum für eine
Reform des Städtebaus in Europa und möchte Sie aufmerksam machen auf den Internationalen
Städtebaukongress.

3 0  J a h r e  E u r o p ä i s c h e  S t a d t –
R ü c k b l i c k  u n d  A u s b l i c k

Vom 8. bis 10. September 2005 in Berlin, im Lichthof des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Die Städtebaukampagne des Europarates im Jahre 1975 stiftete erstmals auf breiter Front ein
neu interpretiertes Verständnis der europäischen Stadt – und zwar in West- wie Osteuropa.

Europäische Stadt ist seither ein Grenzen überschreitendes städtebauliches Leitbild, das
immer wieder erneuert, verteidigt und ausdifferenziert werden muss.

Der internationale Kongress in Berlin will sich auf die besondere europäische Städtebautradition
beziehen und zugleich auf zwei Ebenen in die Zukunft blicken:
• auf Berlin als ein Beispiel für das Ringen um einen neuen Städtebau nach der Moderne und
• auf Erfahrungen und Perspektiven des Städtebaus in Europa und anderswo.

Auf beiden Ebenen werden durch internationale Fachleute Antworten auf die Fragen gesucht,
welche realisierten Projekte warum und in welcher Hinsicht ein Erfolg waren, welche grundsätzlichen
Probleme und Tendenzen im Städtebau sichtbar geworden sind und was wir aus diesen
Erfahrungen für die Zukunft lernen können.


Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin vormerken würden.
Der Kongress ist kostenpflichtig.


Weitergehende Informationen finden Sie unter www.ceunet.de  
Das ausführliche Programm senden wir Ihnen im April 2005 zu.
Für Rückfragen steht Ihnen Runze & Casper Werbeagentur GmbH, Frau Koch,
unter Tel. 0 30-28 01 81 71 oder e-mail koch[at]runze-casper.de zur Verfügung.

|Druckversion|

Partner:

c.e.u. Deutschland

Labor für Regional-
planung

 iXwin Internetservice

Nachrichten
Städtebau-
aktuell
Best-Practice
Projekte
Essays/
Kommentare
Publikationen
Diplom-/
Masterarbeiten
Ausschreibungen
Jobs/Praktikum
c.e.u.-
Deutschland
c.e.u.-
Europe
[statt]portrait
Sponsoren/
Partner
Archiv
gefördert durch: c.e.u. / Labor für Regionalplanung / iXwin
Ausgabe: I/V