Die Stadt ist ins Zentrum der öffentlichen Diskussion getreten – zugegebenermaßen noch nicht in einer Weise, die wünschenswert ist. Die politische Debatte im Land wird von kurzfristigen Themen diktiert, die Stadt ist etwas zu normales oder etwas zu unspektakuläres; jedenfalls ist das in Deutschland so – noch. In anderen Ländern, so z. B. in Großbritannien oder den USA, sieht das ganz anders aus. Auch hier hat Deutschland Nachholbedarf. Dabei können wir hier durchaus auf einige Erfolgsgeschichten blicken. ...lesen Sie mehr.
Um es gleich vorwegzunehmen: der Kongress gehörte in seinen stärksten Partien zum Besten, was man im eingefahrenen Tagungsbetrieb erleben kann. Vor allem am Schlusstag schien es so, als hätten es die Redner bewusst darauf angelegt, sich gegenseitig an Pointiertheit der Gedanken und Suggestivität des Vortrags zu übertreffen. Der Versuch, die ganze Bandbreite der Anregungen auch nur annähernd vollständig zu referieren, ist schier unmöglich, daher können auch nur einige Schlaglichter auf den Kongress geworfen werden....lesen Sie mehr.
Ausgangsthesen
„Vorarbeiten für die Aufstellung eines Generalsiedlungsplanes für den
Mitteldeutschen Industriebezirk“ – unter diesem Titel veröffentlichte Dr.
Stephan Prager, Regierungs- und Baurat an der Bezirksregierung Merseburg, 1925
einen Aufsatz in der Zeitschrift für Bauwesen. Darin resümiert er den Aufbau der
Landesplanung, der am 1. April 1925 zur Gründung des Planungsverbandes für den
engeren mitteldeutschen Industriebezirk führte. Nach dem Zweckverband
Groß-Berlin (1912) und dem Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (1920) entstand
damit der dritte überkommunale Zusammenschluss mit landesplanerischen Aufgaben
in Preußen.....lesen Sie mehr.
Naturalness
as a pre-condition of SustainabilityPortugal and Spain being two Southern European countries have a type of
urbanism that follows the Mediterranean and Southern European tradition of
compact cities, with quite numerous collective urban spaces: avenues, piazzas,
promenades, etc.
Cities and villages are normally dense and with mixed uses.
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Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer rief 2004 das traditionsreiche Stadtforum wieder ins Leben, um es für die öffentliche Diskussion über Stadtentwicklungsstrategien und als Instrument der Politikberatung zu nutzen. Zur Vorbereitung und Auswertung der Foren im Veranstaltungszyklus „Stadtforum Berlin 2020“ (2004-2006) wurde ein wissenschaftlicher Beirat berufen. Mitglieder sind: Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Prof. Undine Giseke sowie Prof. Dr. Michael Krautzberger. ...lesen Sie mehr.
Ausgerechnet die Stadtregion Los Angeles war in diesem Sommer zentrales Thema der New Urbanists: die oft beschworene „Mutterstadt des Sprawl“, berühmt für bedingungslosen Autowahn, Stau, Luftverschmutzung, soziale Unruhen, Ressourcenverschwendung und Formlosigkeit. Doch Vorsicht! L.A. ist auch nicht mehr ganz das, was es einmal war. ...lesen Sie mehr.

v.n.r. Harald Bodenschatz, Wolfgang Christ, Peter Elmlund, Joana Alimanestianu, Harald Kegler

Harald Kegler
Das kann man ja nun gerade nicht behaupten: es gäbe keine Pläne!
Wir haben doch in unserem so weit gefächerten System der öffentlichen
Planung in Deutschland geradezu ein Übermaß an Plänen. Und dennoch:
wir haben keinen Plan. Es soll hier nicht, wie eine Vermutung nahe
legen könnte, einer Planwirtschaft aus der Zeit stalinistischer
Kommandowirtschaft das Wort geredet werden. Und dass eine
Marktwirtschaft immer Konflikte mit staatlicher Regulierung und
öffentlicher Planung hat, gehört zu den Binsenweisheiten. Darum soll
es nicht gehen.
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