Die neue Stadt

Zur zweiten Ausgabe

Die Stadt ist ins Zentrum der öffentlichen Diskussion getreten – zugegebenermaßen noch nicht in einer Weise, die wünschenswert ist. Die politische Debatte im Land wird von kurzfristigen Themen diktiert, die Stadt ist etwas zu normales oder etwas zu unspektakuläres; jedenfalls ist das in Deutschland so – noch. In anderen Ländern, so z. B. in Großbritannien oder den USA, sieht das ganz anders aus. Auch hier hat Deutschland Nachholbedarf. Dabei können wir hier durchaus auf einige Erfolgsgeschichten blicken. ...lesen Sie mehr.

Kopfnote Urbanität oder der Elefant im Wohnzimmer?

Zum Kongress des Council for European Urbanism vom 8. bis 10. September 2005 in Berlin

Um es gleich vorwegzunehmen: der Kongress gehörte in seinen stärksten Partien zum Besten, was man im eingefahrenen Tagungsbetrieb erleben kann. Vor allem am Schlusstag schien es so, als hätten es die Redner bewusst darauf angelegt, sich gegenseitig an Pointiertheit der Gedanken und Suggestivität des Vortrags zu übertreffen. Der Versuch, die ganze Bandbreite der Anregungen auch nur annähernd vollständig zu referieren, ist schier unmöglich, daher können auch nur einige Schlaglichter auf den Kongress geworfen werden....lesen Sie mehr.

Der Landesplanungsverband für den engeren Mitteldeutschen Industriebezirk – Gründung vor 80 Jahren

Ausgangsthesen
„Vorarbeiten für die Aufstellung eines Generalsiedlungsplanes für den Mitteldeutschen Industriebezirk“ – unter diesem Titel veröffentlichte Dr. Stephan Prager, Regierungs- und Baurat an der Bezirksregierung Merseburg, 1925 einen Aufsatz in der Zeitschrift für Bauwesen. Darin resümiert er den Aufbau der Landesplanung, der am 1. April 1925 zur Gründung des Planungsverbandes für den engeren mitteldeutschen Industriebezirk führte. Nach dem Zweckverband Groß-Berlin (1912) und dem Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (1920) entstand damit der dritte überkommunale Zusammenschluss mit landesplanerischen Aufgaben in Preußen.....lesen Sie mehr.

Naturalness as a pre-condition of Sustainability

Examples in Spain & Portugal

Portugal and Spain being two Southern European countries have a type of urbanism that follows the Mediterranean and Southern European tradition of compact cities, with quite numerous collective urban spaces: avenues, piazzas, promenades, etc.
Cities and villages are normally dense and with mixed uses. ...lesen Sie mehr.

Berlin in Transformation:
Strategische Ansätze für die Stadtentwicklung

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer rief 2004 das traditionsreiche Stadtforum wieder ins Leben, um es für die öffentliche Diskussion über Stadtentwicklungsstrategien und als Instrument der Politikberatung zu nutzen. Zur Vorbereitung und Auswertung der Foren im Veranstaltungszyklus „Stadtforum Berlin 2020“ (2004-2006) wurde ein wissenschaftlicher Beirat berufen. Mitglieder sind: Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Prof. Undine Giseke sowie Prof. Dr. Michael Krautzberger. ...lesen Sie mehr.

XIII. Congress for the New Urbanism in Pasadena/California:
The Polycentric City, 9.-12. Juni 2005

Ausgerechnet die Stadtregion Los Angeles war in diesem Sommer zentrales Thema der New Urbanists: die oft beschworene „Mutterstadt des Sprawl“, berühmt für bedingungslosen Autowahn, Stau, Luftverschmutzung, soziale Unruhen, Ressourcenverschwendung und Formlosigkeit. Doch Vorsicht! L.A. ist auch nicht mehr ganz das, was es einmal war.  ...lesen Sie mehr.


Europäische Teilnehmer am XIV. Kongress des CNU in Providence, USA

v.n.r. Harald Bodenschatz, Wolfgang Christ, Peter Elmlund, Joana Alimanestianu, Harald Kegler


 


Planen ohne Plan

Harald Kegler

Das kann man ja nun gerade nicht behaupten: es gäbe keine Pläne! Wir haben doch in unserem so weit gefächerten System der öffentlichen Planung in Deutschland geradezu ein Übermaß an Plänen. Und dennoch: wir haben keinen Plan. Es soll hier nicht, wie eine Vermutung nahe legen könnte, einer Planwirtschaft aus der Zeit stalinistischer Kommandowirtschaft das Wort geredet werden. Und dass eine Marktwirtschaft immer Konflikte mit staatlicher Regulierung und öffentlicher Planung hat, gehört zu den Binsenweisheiten. Darum soll es nicht gehen.
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Die ironische Ecke

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Ausgabe: II/VI